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Festool CTM 36:

Festool CTM 36 E AC Cleantec Staubsauger im Test

von Jan 18, 2019Werkzeug0 Kommentare

Festool CTM 36 E AC Cleantec Staubsauger im Test

von | Jan 18, 2019 | Werkzeug | 0 Kommentare

Ein Staubsauger, der in der Werkstatt für eine Staubentlastung sorgt, ist für mich unersetzbar geworden. Daher stelle ich euch heute den Festool CTM 36 E AC-LHS vor, den ich jetzt seit zwei Jahren für alle Arbeiten nutze.

Der Festool CTM 36 ist ein professioneller Sauger, der meiner Meinung nach auf Grund seiner Größe hauptsächlich in Werkstätten genutzt werden sollte. Ich habe damals lange überlegt welche Größe ich aus der CTM Reihe von Festool kaufe, natürlich auch auf Grund des Preises. Entschieden haben ich mich für das größte Modell mit 36 Liter Fassungsvermögen, da ich meine Oberfräse, meine Kappsäge, meine Tauchsäge und meinen Schleifer daran angeschlossen habe und der sauger somit für mich viele kleine Sauger ersetzt. Zudem habe ich mich für das Modell mit dem „M“ entschieden. Dieses Modell hat eine Zulassung für die Staubklasse M. Was genau das bedeutet könnt ihr in dem Eintrag „Staubklassen Übersicht – Arbeitssicherheit“ nachlesen.

Zudem habe ich mich für die LHS Variante entschieden, da ich den Sauger so noch flexibler nutzen und bei Bedarf auch mit Festool PLANEX System einsetzen kann.

Lieferumfang und Features

Wofür eignet sich der Sauger im Allgemeinen?

Ihr könnt den Sauger für das Auf- und Absaugen von Stäuben bis 0,1 mg/m3 entsprechend der Staubklasse M nutzen (Holz- und Lackstäube) und für das Aufsaugen von Wasser nutzen

Wichtig für mich ist natürlich immer der Lieferumfang, um mir teueres Zubehör zu sparen. Bei dem Festool CTM 36 war folgendes dabei:

 

  • Selfclean Filtersack
  • Entsorgungssack
  • Sys-Dock mit T-Loc Funktion
  • Schlauchdepot
  • Verschlussdeckel für den Ansaugstutzen
  • Saugschlauch glatt Ø 27/32 x 3,5 m-AS/CT
  • High Performance Hauptfilter

AC (Autoclean)

Ich habe mich bewusst für das AC = Autoclean entschieden, da ich vorher einen Sauger hatte, der sich ab und zu zugesetzt hat. Bei dem Festool hatte ich dieses Problem nicht mehr. Mit der AC Funktion wird der Filter frei gehalten, trotz konstant hoher Saugleistung.

Einstellungsvielfalt

Da ich den Sauger für viele unterschiedliche Zwecke nutze, war für mich ein vielseitig einstellbarer Sauger wichtig. So kann ich die die Saugstärke stufenlos regeln, die Reinigungsintervalle stufenlos einstellen, den Saugerschlauchdurchmesser anpassen und den Sauger manuell oder automatisch ein- und ausschalten.

Ordnung muss sein: Saugerschlauch und T-Loc System

Oft nervt der Saugerschlauch, wenn man den Sauger mal transportiert oder auch in der Werkstatt den Schlauch mal verstauen muss. Bei dem CTM 36 von Festool gibt es ein Schlauch-Depot und darüber kann ich optimal meine Systainer stapeln. Besser geht es nicht, wenn man die Systainer von Festool nutzt.

Bedienung und Handling

Bedienschalter

Der Sauger hat insgesamt drei Drehschalter und einen Drehregler. Der Regler regelt stufenlos die Saugleistung. Dies ist entscheiden, wenn ich den Sauger z.B. an meinen Triton TSPST450 Spindel- und Bandschleifer anschließe. Hier benötige oft nur die hälfte der Saugleistung, da sonst meine Werkstücke am Gerät festgesogen werden. Mit dem Drehschalter für den Durchmesser des Saugerschlauchs kann ich zwischen den Durchmessern 16, 21, 27, 36 und 50 wählen. Dies stellt sicher, dass die Luftgeschwindigkeit im Absaugschlauch richtig gemessen wird. Ist der Unterdruck nämlich zu gering, ertönt ein Warnton.

Mit dem größen Drehschalter rechts kann der Sauger ausgestellt oder manuell angeschaltet werden. Zudem lässt er sich auf AUTO stellen. Die Funktion nutze ich fast immer, da der Sauger erst dann startet, wenn ich die Maschine starte. Die Steckdose am Sauger ist nämlich stromführend. Hier muss unbedingt an den maximalen Anschlusswert von 2400W geachtet werden. Alle Werkzeuge, die mehr Power benötigen, sollten an eine einzelne Steckdose angeschlossen werden und der Sauger muss manuell eingeschaltet werden. Wird das Werkzeug ausgeschaltet, läuft der Sauger ca. 1 Sekunde nach. Mit dem Schalter für die Automatische Abreinigung kann ich wählen zwischen „aus“, „automatische Abreinigung“ und „manuelle Abreinigung“. Ich nutze immer die automatische Einstellung und habe eine mittlere Frequenz eingestellt.

WICHTIG: Wenn ihr euch einen AC Sauger kauft, kann dieser mit einem sogenannten Entsorgungssack verwendet werden. Nur bei Saugern ohne AC muss ein Filtersack eingesetzt werden. Ich würde nur Sauger mit „AC“ kaufen, da sich sonst der Staub im Hauptfilter festsetzt.

Staubbeutel

Das Einlegen des beiligenden Staubbeutels ist sehr einfach. Hierzu ist eine Kalmmer im Sauger angebracht, die den Beutel festhält. Durch Hochziehen des grünen Hebels kann man den Sack sicher und schnell einlegen. Den Staubbeutel kann man auch mit einem Reißverschluss versehen, wenn man sich nicht immer einen neuen Beutel kaufen möchte. Ich habe mir einen *Beutel mit Reißverschluss bei Amazon gekauft und bin damit sehr zufrieden.

T-Lock und Sys-Dock

 Wie so oft denkt Festool auch bei dem Sauger an das gesamte System, was ich sehr praktisch finde. Vor allem ist es für mich in einer kleinen Werkstatt mit sehr begrenztem Raum extrem platzsparend.

So kann man seine Systainer auf dem Sauger stapeln und sichern. Es passen die T-Lock Systeme und die Classic Systainer in das Sicherungssystem.

Praxiseinsatz

Ich nutze den Sauger für alles in der Werkstatt. Er ist die zentrale Einheit. Zudem nutze ich den *Festool Saugschlauch 200041 plug it D 27/22×3,5m-AS-GQ/CT mit dem Exzenterchleifer, der Tauchsäge und der Oberfräse. Zudem nutze ich den CTM 36 mit dem Bandschleifer und dem Frästisch als Kombo.

Einsatz mit der Tauchsäge TS 55

Mit der 3in1 Kombo habe ich die perfekte Lösung, um an der Tauchsäge alles an Staub beim Zuschnitt abzusaugen. Hier stelle ich den Sauger immer auf 100% Saugleistung. Ich werde euch noch ein Video zeigen, dass kaum Staub beim Zuschnitt entsteht.

Einsatz mit dem Bandschleifer

Auch für den Triton TSPST450 Spindel- und Bandschleifer nutze ich den CTM 36. Die Saugleistung stelle ich meistens auf 50%, da mir das Werkstück ansonsten zu sehr auf dem Schleiftisch „klebt“. Auch hier ist nahezu staubfreies Arbeiten möglich. Wie in dem Bild zu sehen, bleiben nur ein paar Staubreste auf dem Schleiftisch. Dies liegt jedoch an der Konstruktion des Triton Schleifers.

Einsatz mit dem Exzenterschleifer

Die Plug-it Lösung ist vor allem bei der Arbeit mit dem Rotex 150 Exzenterschleifer eine geile Kombi. Sobald ich den Schleifer einschalte, startet der Sauger und ich habe zudem kein lästiges Stromkabel herumliegen, da dies mit im Sleeve des Saugschlauches liegt. Bei der Arbeit mit dem Schleifer ist auf die richtige Saugleistung zu achten. Ein zu hoher Unterdruck lässt sollte vermieden werden, um das Schleifergebnis zu optimieren.

Einsatz mit dem Fräsanschlag

Um an meinem Frästisch die kleinen Späne und den Staub von oben abzusaugen, schließe ich den Saugschlauch vom CTM 36 direkt an dem Fräsanschlag über einen selbst gebohrten Stutzen an. Die Absaugung funktioniert auch hier einwandfrei.

Fazit

5/5
  • Handling
  • Funktionalität
  • Bedienungsanleitung
  • Saugleistung
  • Zubehör
„Für mich ist der Sauger perfekt geeignet für die Werkstatt und lässt aktuell keine Wünsche offen. Der Preis ist hoch, aber auf Grund der Zertifizierung, der Ausstattung und der Flexibiltät meiner Meinung nach gerechtfertigt. AC Funktion, Staubklasse M, die AUTO-Funktion und eine stufenlos regelbare Saugleistung waren für mich die entscheidenen Punkte.“

– euer Matthias

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